Kukmirn

Naturgartentage 2021 – Ende Mai!

Die Naturgartentage in rund 50 Gärten im Burgenland, veranstaltet vom Verein Natur im Garten, rücken näher. Wir sind auch dabei, weil wir uns immer über Austausch mit Gleichgesinnten freuen und unsere Erfahrungen gerne weitergeben. Anders als übers Jahr ist keine Voranmeldung erforderlich. Tag der offenen Tür eben!

Hier geht’s zu unserer Seite mit allen Informationen zu den Naturgartentagen: naturgartentage-2021

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Natur im Garten – wir sind dabei!

Begeistert von der Initiative „Natur im Garten“, meldeten wir uns spontan zur Teilnahme an. Eine Dame von der Landesregierung und eine Dame vom burgenländischen Volksbildungswerk begutachteten am 20. Juni 2018 unseren Garten. Da alles den Kriterien entspricht, bekamen wir die schöne Plakette und freuen uns darüber. Bakd wird sie unsere Haustür (das Durchfahrttor) schmücken.

Auch Gemeinschaftsgärten Dörfer, Städte, Gemeinden können teilnehmen. Wichtige Kriterien sind ökologisches Gärtnern (heimische Pflanzen, Kompostieren, Mulchen, kein Torf, kein Gift). Mehr darüber, Anmeldung, Kontakt: http://www.naturimgarten.at bzw. im Burgenland das Burgenländische Volksbildungswerk in Eisenstadt.

 

 

Wunderbarer Frühling und Aktionstage Nachhaltigkeit Ende Mai mit LAND ART

Wie schon lange vorangekündigt, beteiligt sich die Stegersbacher Nachhaltigkeitsakademie, die ihren Sitz im „Kristallrefugium“ hat, auch heuer wieder an den Aktionstagen Nachhaltigkeit von Nachhaltiges Österreich!

Heuer allerdings wieder in einer etwas anderen Form, nämlich mit einer Verknüpfung von Kunst & Natur… LAND ART!

Hier das Programm vom 25. – 27. Mai 2018 der LAND ART DAYS im Atelier und Kunstgarten Simetzberger!

https://www.nachhaltigesoesterreich.at/?aktion=land-art-days-2018

ACHTUNG! Wer Interesse an aktiver Teilnahme hat, kann sich noch gerne bei Gia Simetzberger melden. Achtung, für die Aktiven gibt es am 25. Mai eine Begehung und Vorbesprechung! Bitte einplanen! (Tel. Gia 0664 5671784)

BesucherInnen sind am Samstag und Sonntag jeweils am Nachmittag herzlich willkommen (auch bei Schlechtwetter!). Anmeldung ist erwünscht. (Tel. Gia 0664 5671784)

Hier einige zusätzliche Informationen über das Haus Simetzberger mit seinem großen Natur- und Kunstgarten (samt Wegbeschreibung):

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Im Rahmen dieser Veranstaltung können auch einige künstlerische Objekte aus Pflanzenfasern bestaunt werden und weitere Kunstwerke der Familie und von Künstlerfreunden.

Auch ist die Veranstaltung natürlich bestens geeignet, um sich über Themen wie Ökologie, Nachhaltigkeit, Permakultur, Gartengestaltung, Naherholungsgebiete, Gesunde Gemeinde (Kukmirn beteiligt sich), Kräutersammeln, Biotopgestaltung und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszutauschen.

Für Erfrischungen ist gesorgt. Parkplätze sind reichlich vorhanden!


Ja, in der Überschrift ist auch erwähnt, dass wir heuer einen

wunderbaren Frühling

erleben. Allerdings ist dieser für uns auch verknüpft mit einer Doppelbaustelle, die uns alle Kraft abfordert.

Deshalb bin ich, Lygia, in den letzten Wochen auch fast nicht mehr zum Betreuen meiner vielen Blogs gekommen. Ich habe einige wunderschöne neue Gartenmotive nachzutragen, denn heuer blüht und grünt es, dass es einfach eine Riesenfreude ist. Auch von den beiden Baustellen soll ein wenig berichtet werden.

Hier eine kleine Auswahl von Naturmotiven, die ich in letzter Zeit mit meinem Handy fotografiert habe.

 

Später Frühling

Lange, lange war es heuer Winter. Den nochmaligen Wintereinbruch Mitte März empfanden wir alle recht deprimierend,

Aber wer weiß, vielleicht ist es gut, dass der Frühling heuer so zögerlich kommt. In den vergangenen beiden Jahren war die Vegetation schon recht weit, Nuß- und Obstbäume in Blüte, und dann kamen später Fröste und machten fast die ganze Ernte zunichte.

Wegen der extremen Witterung wurde der Weinschnitt heuer erst am 3. April fertig. Jetzt beginnt der Wein schon zu treiben (zu „bluten“, wo er geschnitten wird, das heißt, Saft tropft oder rinnt heraus).

Auch am Teich erwacht das Leben später. Die ersten Erdkröten machten sich mit ihren Liebeslauten Ende März bemerkbar. Da ist üblicherweise schon abgelaicht.

Die großen Narzissen beginnen jetzt erst zu blühen, die kleinen tun es schon länger. Es sind noch keine Tulpenknospen zu sehen. Der Dirndlstrauch (Kornelkirsche) blüht erfreulicherweise seit einigen Tagen. Unzählige kleine gelbe Blüten wirken so, das man glaubt, das ganze Strauch sei gelb.

Erst am Ostermontag konnte man das erste Mal angenehm im Freien sitzen. Da war mittags der Himmel nach langen Entbehrungen sogar wolkemlos blau. Besonders schön war für uns die Beobachtung mehrerer Zitronenfalter, die sich am rosa blühenden Duftschneeballstrauch gütlich taten. Doch bereits am Tag danach, heute, 4. April 2018, tobt draußen wieder ein Föhnsturm und es ist zeitweise grau in grau.

Mehr Fotos hier….

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Tage der offenen Tür 2017

Wie alljährlich fanden auch heuer wieder Tage der offenen Tür statt, in denen BesucherInnen sowohl im Natur- und Kunstgarten als auch zum Gedankenaustausch  und zur gemeinsamen Pflege von Kulturleben willkommen waren.

Erfreulicherweise erschienen vier Kunstschaffende, die bereits in Vorjahren aktiv dieTage der offenen Tür im Haus Simetzberger mitgestaltet hatten: Helga und Günther Schalk, Emmerich Csanits und Elfriede Jandira Lenz.

Zunächst wurde gemeinsam das Areal erkundigt und beobachtet, was blüht, fliegt und flattert.

Das Teichleben wurde ausgiebig beobachtet. Im Streuobst- und Weingarten wurden Informationen über Obstverwertung und Weinpflege ausgetauscht. Gegenstand der Gespräche waren auch allerlei Pflanzen, teilweise mit Verkostung, beispielsweise der Salbei, die Würzpflanze Grün im Schnee, Rucola, Waldmeister, Wilde Karde und das rätselhafte Kompasskraut.

Das Wetter spielte diesmal mit. Bis auf ein abendliches Donnergrollen blieb das Pfingstwetter sanft. Daher spielte sich die Veranstaltung zu einem erheblichen Teil im Freien ab.

Im Hof blieb absichtlich eine Grünfläche ungemäht, damit man sich mit der Pflanzenvielfalt auf einer Blumenwiese auseinandersetzen kann. Für reichlich Bienenweide ist auf dem möglichst natürlich gehaltenen Grundstück reichlich gesorgt.

Nach ersten Erfrischungen luden Elfriede Jandira Lenz und Emmerich Csanits zu einem spontanen Ständchen mit bekannten Evergreens, in mehreren Sprachen vorgetragen, ein.

Die gepflegte Hausmusik hatte auch einen professionellen Zuhörer, nämlich den Musiker und Komponisten Günther Schalk. Ihn interessierten auch die im Musikzimmer vorrätigen Instrumente, die er auf Qualität und Spieltauglichkeit untersuchte.

Der nimmermüde Gitarrist, der vor einigen Jahren die Formation „Coisa Linda“ gründete, hatte an diesem Tag ausnahmsweise eine Nebenrolle im Musikgeschehen… In den Pausen wurden Details eines Projektes von Günther Schalk besprochen, das bereits im Werden ist.

Schmuck- und Collagen-Künstlerin Helga Schalk beteiligte sich intensiv an den Gesprächen. Im Vorjahr schmückten ihre Bilder die Galerie im Haus, während ihre exquisiten Schmuck-Kunstwerke besonders bei den Damen auf große Begeisterung stießen.

Beschwingt von den schönen Melodien begab man sich zu einer zünftigen Jause im Wintergarten mit Uhudler und weiteren Produkten der Region. Die Themen beim Mahl hätten vielfältiger nicht sein können:

Nachhaltigkeit, Ökologie, die Kärntner Bürgerinitiative „Rettet den Mühlbach“, Psychologie, Gesundheit und Selbstheilung, Lichtgeschwindigkeit, Sein und Nichtsein, Telepathie, Hausbau, Kulturtermine, regionale Kulinarik, Archäologie, Geomantie, Reisen, Weltgeschehen und Weltanschauliches.

Es ergab sich eine spannende Diskussion, weil stark divergierende Standpunkte vertreten waren. Nach und nach füllte sich der Tisch mit Reise- und Forschungsberichten, weiteren Sachbüchern und Lyrikbänden.

Der angekündigte literarische Schwerpunkt der Veranstaltung – Lesungen zum Thema „Verbundenheit“ – verwirklichte sich zu vorgerückter Stunde. Vorgetragen wurden ein ganz neuer besinnlicher Text von Elfriede Jandira Lenz sowie kleine lyrische Werke von Gia Simetzberger und der preisgekrönten Kärntner Schriftstellerin Sieglinde Jank-Arrich.

Dabei versuchte sich Gia Simetzberger erstmals in Obergailtaler Mundart. Einige der  feinfühligen Gedichte und Erzählungen der Autorin Sieglidne Jank-Arrich sind in der Heimatsprache der gebürtigen Tröpolacherin verfasst.

Angeregt unterhielt sich die Runde. Lange nach Einbruch der Dunkelheit wurde noch ausgiebig geplauscht und diskutiert.

Das letzte Wort an diesem Abend hatte jedoch eine Grille, die sich in den Wintergarten verirrt hatte.

Auch heuer machte eine Frostnacht alles zunichte

Ganz Mitteleuropa erlebte heuer abermals eine Frostkeule, die alle Träume von einer guten Obsternte in einer Nacht zunichte machte. Wie im Vorjahr. Nach einem zauberhaften warmen, aber viel zu trockenen Frühlingsbeginn, genau als fast alles schon in voller Blüte stand, Pfirsiche, Kirschen, Birnen, Äpfel, Zwetschken  – kam eine einzige extreme Frostnacht über das Land. Wie ein Keil schoss vom Norden zwischen zwei Kaltfrontwirbeln polare Kälte zu uns. Wie viele Obst- und Weinbauern rund um uns versuchten wir mit verspäteten (wegen der Stürme ging heuer zu Ostern nichts)  „Osterfeuern“ die Atmosphäre zu erwärmen. Dennoch schaut es traurig aus im kleinen Paradies. Die jungen Triebe der Nussbäume sind wieder total abgefroren, fast alle Triebe der Trompetenblumen, die junge Kiwipflanze, junge Maulbeerbäume, sogar Hibiscussträucher…  Die Kirschbäume hatten wunderbar angestet, doch die Kirschen sind schwärzlich verfärbt. erfroren. Man kann es nur annehmen, wie es ist.

Schlimm ging es weiter mit viel stürmischer Kaltluft, schließlich mit Föhn. Nach den Frostschäden waren Vorkehrungen gegen den Sturm zu treffen… Eine etwa dreimonatige Trockenheit war kaum noch zu ertragen. Alles, was ausgesät und neu gepflanzt war, war kaum noch zu gießen. Bei Mähen stoben Staubwolken hinweg. Seit gestern endlich der erlösende Regen. Und hoffentlich kommt noch mehr davon. In vielen Regionen Österreichs hat es geschneit. Ende April, 5 Grad Celsius Mittagstemperatur.

Heuer habe ich noch gar keine Fotos von den Frostschäden aufgenommen. Es ist einfach zu traurig, irgendwie. Jetzt blüht die Quitte.

http://www.antenne.de/nachrichten/bayernreporter/der-frost-macht-den-bayerischen-obstbauern-zu-schaffen

http://burgenland.orf.at/news/stories/2837926/ und http://burgenland.orf.at/news/stories/2838366/

https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/stroh-kerzen-und-hubschrauber-fuer-den-kampf-gegen-frost/258.961.117