Südburgenland

Frühlingserwachen, stille Gebete, Kraftplatz in Winterruhe, Projekte 2022

Ein rotes Blümchen im Hof…

Ein paar Frühlingsboten spenden Trost. Der Winter dauert schon zu lang. Meist war es zu unwirtlich für Gartenarbeit und die Sonne verabschiedet sich noch so rasch. Aus mehreren Gründen werden hier heuer keine Kulturveranstaltungen stattfinden. Einer davon: es gibt jede Menge Schreib- und Archivarbeiten. Projekte für Kärnten, unfertige Schriften…

Ringelblumen am Fenster – das ist neu. Da hat sich im Sommer was selbst ausgesät.

Das Haus, der Carport, die Stiegenaufgänge im Freien und der kleine Andachtsraum bw. Meditationsraum oberhalb vom Haus wurden mit Gebetsfahnen geschmückt. Dies soll in der ganzen Umgebung gute Energien verbreiten und schaut außerdem noch freundlich aus.

Lichtmess ist vorbei, der Stern sollte eigentlich schon weg sein…
Karg, aber sonnig…
Die Gartenmöbel verhüllt, der Boden laubbedeckt…

Nichts Besonderes also zur Zeit!

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Naturgartentage 2021 – Ende Mai!

Die Naturgartentage in rund 50 Gärten im Burgenland, veranstaltet vom Verein Natur im Garten, rücken näher. Wir sind auch dabei, weil wir uns immer über Austausch mit Gleichgesinnten freuen und unsere Erfahrungen gerne weitergeben. Anders als übers Jahr ist keine Voranmeldung erforderlich. Tag der offenen Tür eben!

Hier geht’s zu unserer Seite mit allen Informationen zu den Naturgartentagen: naturgartentage-2021

Auch mal Zeit für Entspannung!

Jetzt erhole ich mich mal von anstrengenden Tagen und abendlichen Arbeitseinsätzen. Kulturprojekte in Kärnten steigerten sich zuletzt an Intensität immer mehr.

Kürzlich flatterte eine Sendung mit Natur im Garten-Broschüren ins Haus. Gerne verteilen wir sie an Interessierte.

Es ist die Zeit der Tulpen- und Apfelblüte. Die Kaulquappen sind geschlüpft. Nach wiederholtem Teich-Inferno (Reiher, Otter) setzen wir nur noch ein paar bunte Fischchen ein und genießen sie in ihrer Vergänglichkeit anstelle von Blumenarrangements im Haus.

Natur im Garten – wir sind dabei!

Begeistert von der Initiative „Natur im Garten“, meldeten wir uns spontan zur Teilnahme an. Eine Dame von der Landesregierung und eine Dame vom burgenländischen Volksbildungswerk begutachteten am 20. Juni 2018 unseren Garten. Da alles den Kriterien entspricht, bekamen wir die schöne Plakette und freuen uns darüber. Bakd wird sie unsere Haustür (das Durchfahrttor) schmücken.

Auch Gemeinschaftsgärten Dörfer, Städte, Gemeinden können teilnehmen. Wichtige Kriterien sind ökologisches Gärtnern (heimische Pflanzen, Kompostieren, Mulchen, kein Torf, kein Gift). Mehr darüber, Anmeldung, Kontakt: http://www.naturimgarten.at bzw. im Burgenland das Burgenländische Volksbildungswerk in Eisenstadt.

 

 

Wunderbarer Frühling und Aktionstage Nachhaltigkeit Ende Mai mit LAND ART

Wie schon lange vorangekündigt, beteiligt sich die Stegersbacher Nachhaltigkeitsakademie, die ihren Sitz im „Kristallrefugium“ hat, auch heuer wieder an den Aktionstagen Nachhaltigkeit von Nachhaltiges Österreich!

Heuer allerdings wieder in einer etwas anderen Form, nämlich mit einer Verknüpfung von Kunst & Natur… LAND ART!

Hier das Programm vom 25. – 27. Mai 2018 der LAND ART DAYS im Atelier und Kunstgarten Simetzberger!

https://www.nachhaltigesoesterreich.at/?aktion=land-art-days-2018

ACHTUNG! Wer Interesse an aktiver Teilnahme hat, kann sich noch gerne bei Gia Simetzberger melden. Achtung, für die Aktiven gibt es am 25. Mai eine Begehung und Vorbesprechung! Bitte einplanen! (Tel. Gia 0664 5671784)

BesucherInnen sind am Samstag und Sonntag jeweils am Nachmittag herzlich willkommen (auch bei Schlechtwetter!). Anmeldung ist erwünscht. (Tel. Gia 0664 5671784)

Hier einige zusätzliche Informationen über das Haus Simetzberger mit seinem großen Natur- und Kunstgarten (samt Wegbeschreibung):

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Im Rahmen dieser Veranstaltung können auch einige künstlerische Objekte aus Pflanzenfasern bestaunt werden und weitere Kunstwerke der Familie und von Künstlerfreunden.

Auch ist die Veranstaltung natürlich bestens geeignet, um sich über Themen wie Ökologie, Nachhaltigkeit, Permakultur, Gartengestaltung, Naherholungsgebiete, Gesunde Gemeinde (Kukmirn beteiligt sich), Kräutersammeln, Biotopgestaltung und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszutauschen.

Für Erfrischungen ist gesorgt. Parkplätze sind reichlich vorhanden!


Ja, in der Überschrift ist auch erwähnt, dass wir heuer einen

wunderbaren Frühling

erleben. Allerdings ist dieser für uns auch verknüpft mit einer Doppelbaustelle, die uns alle Kraft abfordert.

Deshalb bin ich, Lygia, in den letzten Wochen auch fast nicht mehr zum Betreuen meiner vielen Blogs gekommen. Ich habe einige wunderschöne neue Gartenmotive nachzutragen, denn heuer blüht und grünt es, dass es einfach eine Riesenfreude ist. Auch von den beiden Baustellen soll ein wenig berichtet werden.

Hier eine kleine Auswahl von Naturmotiven, die ich in letzter Zeit mit meinem Handy fotografiert habe.

 

Weinlese!

Heuer deutlich früher, was wohl mit dem verrückten Wetterkapriolen zu tun hat – extreme Fröste, sieben Hitzewellen, langanhaltende Trockenheit, erlösender Regen… Schaut mal ganz gut aus… Der Carport leistet einmal mehr gute Dienste, und auch ohne die gute alte Tenne ginge das Weinmachen nicht. Die „Concordia“ ist bereits eingemaischt, nun ist der „Italiener“ dran.

 

Auch heuer machte eine Frostnacht alles zunichte

Ganz Mitteleuropa erlebte heuer abermals eine Frostkeule, die alle Träume von einer guten Obsternte in einer Nacht zunichte machte. Wie im Vorjahr. Nach einem zauberhaften warmen, aber viel zu trockenen Frühlingsbeginn, genau als fast alles schon in voller Blüte stand, Pfirsiche, Kirschen, Birnen, Äpfel, Zwetschken  – kam eine einzige extreme Frostnacht über das Land. Wie ein Keil schoss vom Norden zwischen zwei Kaltfrontwirbeln polare Kälte zu uns. Wie viele Obst- und Weinbauern rund um uns versuchten wir mit verspäteten (wegen der Stürme ging heuer zu Ostern nichts)  „Osterfeuern“ die Atmosphäre zu erwärmen. Dennoch schaut es traurig aus im kleinen Paradies. Die jungen Triebe der Nussbäume sind wieder total abgefroren, fast alle Triebe der Trompetenblumen, die junge Kiwipflanze, junge Maulbeerbäume, sogar Hibiscussträucher…  Die Kirschbäume hatten wunderbar angestet, doch die Kirschen sind schwärzlich verfärbt. erfroren. Man kann es nur annehmen, wie es ist.

Schlimm ging es weiter mit viel stürmischer Kaltluft, schließlich mit Föhn. Nach den Frostschäden waren Vorkehrungen gegen den Sturm zu treffen… Eine etwa dreimonatige Trockenheit war kaum noch zu ertragen. Alles, was ausgesät und neu gepflanzt war, war kaum noch zu gießen. Bei Mähen stoben Staubwolken hinweg. Seit gestern endlich der erlösende Regen. Und hoffentlich kommt noch mehr davon. In vielen Regionen Österreichs hat es geschneit. Ende April, 5 Grad Celsius Mittagstemperatur.

Heuer habe ich noch gar keine Fotos von den Frostschäden aufgenommen. Es ist einfach zu traurig, irgendwie. Jetzt blüht die Quitte.

http://www.antenne.de/nachrichten/bayernreporter/der-frost-macht-den-bayerischen-obstbauern-zu-schaffen

http://burgenland.orf.at/news/stories/2837926/ und http://burgenland.orf.at/news/stories/2838366/

https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/stroh-kerzen-und-hubschrauber-fuer-den-kampf-gegen-frost/258.961.117

Das ist (m)ein Naturgarten! Freude!!

Das Kristallquelle-Refugium, kurz Kristallrefugium, ist Teil des „Naturgarten-Netzwerks“ http://www.netzwerk-naturgarten.net

Heute bei einem Rundgang am späten Vormittag habe ich zahlreiche Aufnahmen gemacht. Noch hängen auf vielen Bäumen und Sträuchern und im Weingarten Metallobjekte, die ich als zusätzlichen Blickfang für meinen Tag der offenen Ateliertür am 3. Juni 2016 (http://giaart.wordpress.com) aufgehängt habe. Heuer hatte er das Motto Nachhaltigkeit zum Thema und war zugleich „Aktions- und Kulturtag 2016“ im Rahmen der Aktionstage Nachhaltigkeit.

Hier die Bilder von diesem Rundgang: https://picasaweb.google.com/110925330286889095802/6293787281212035649?authuser=0&authkey=Gv1sRgCOXjn9njiYWQiQE&feat=directlink

Der Jahrhundertfrost hat auch uns nicht verschont

Ein Rundgang durch den Garten, der vor kurzem noch paradiesisch in voller Blütenpracht stand, zeigte Frostschäden, wie es sie seit Menschengedenken nicht gab. Zwei Frostnächte Ende April machten eine üppige Obsternte zunichte. Am ärgsten betroffen hat es die Nussbäume, Kirschbäume (auch die Vogelkirschen), Maulbeerbäume, Kriecherln, Zwetschke, Feigen und den Wein. Schäden wird es auch bei den anderen Obstbäumen geben… https://picasaweb.google.com/110925330286889095802/6278521510094208577?authuser=0&authkey=Gv1sRgCNjr7enoyreG_AE&feat=directlink – Ein enormer Schaden für die Obst- und Weinbauern in unserer Region und wie man vernimmt, auch in anderen Ländern, ausgelöst durch ein Tief, das wie eine Keule aus Island zu uns kam.

Frostschäden 28. April 2016