Monat: April 2016

Der Jahrhundertfrost hat auch uns nicht verschont

Ein Rundgang durch den Garten, der vor kurzem noch paradiesisch in voller Blütenpracht stand, zeigte Frostschäden, wie es sie seit Menschengedenken nicht gab. Zwei Frostnächte Ende April machten eine üppige Obsternte zunichte. Am ärgsten betroffen hat es die Nussbäume, Kirschbäume (auch die Vogelkirschen), Maulbeerbäume, Kriecherln, Zwetschke, Feigen und den Wein. Schäden wird es auch bei den anderen Obstbäumen geben… https://picasaweb.google.com/110925330286889095802/6278521510094208577?authuser=0&authkey=Gv1sRgCNjr7enoyreG_AE&feat=directlink – Ein enormer Schaden für die Obst- und Weinbauern in unserer Region und wie man vernimmt, auch in anderen Ländern, ausgelöst durch ein Tief, das wie eine Keule aus Island zu uns kam.

Frostschäden 28. April 2016
Werbung
Datenschutz-Einstellungen

Blütenpracht und Tag der offenen Tür 2016

Heuer gibt es hier nach Jahren Pause wieder einen Tag der offenen Tür, und zwar am Freitag, dem 3. Juni 2016, ab 14:00 bis 18:00 Uhr. Hoffentlich spielt das Wetter mit und ermöglicht allen, die dies interessiert, einen Rundgang durch unseren Naturgarten mit all den unterschiedlichen Plätzchen und Perspektiven,  mit zahlreichen Fotomotiven und Anregungen. Zu dieser Jahreszeit wird der Bewuchs sehr wild sein, denn es werden aus Gründen des Tierschutzes nur immer einige begehbare Streifen genäht und im Südburgenland wuchert und wächst das Gras an manchen Stellen meterhoch.

Unser Garten ist aus zweierlei Gründen weitgehend naturbelassen:

  1. weil wir aus dem Garten nur entfernen, das unbedingt nötig ist, wie beispielsweise Bäume, die in den Wildzaun einwachsen würden oder z viel Schatten entstünde
  2. weil nicht Zeit und Kraft für mehr ist – wofür sich bisher noch bei jedem, der das Grundstück das erste Mal beschreitet, Verständnis zeigte.

Schon die Straßen und Wege ums Haus zeigen: Hier herrscht wirklich noch die Natur, nicht der Mensch. Ältere BesucherInnen fühlen sich an alte Zeiten erinnert, als am Land viele Straßen und Wege so beschaffen waren, dass sich das Grün wenig befahrene und begangene Stellen wieder zurückholte. Hier in unserem Naturrefugium ist es noch so.  Denn dem „Unkraut“ wird nicht mit Gift oder Gewalt zu Leibe gerückt wie anderswo. Zum Jäten fehlt Arbeitskraft. Löwenzahn, Schöllkraut, Hirtentäschel – was auch immer sich längs des Weges und ums Haus von selbst ansiedelt, ist willkommen, wird toleriert, ja willkommen geheißen.

Hier gibt’s einige Foto-Impressionen vom Kristallquelle-Naturgarten, die gestern aufgenommen wurden.

Und hier geht’s zur Einladung zum bzw. zu Informationen über den „Aktions- und Kulturtag 2016“, wie sich mein Tag der offenen Tür heuer nennt.