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Vorfrühling in Betriebsamkeit

Der Garten sorgt für viel Beschäftigung und ist auch bei noch so anstrengender Tätigkeit immerfort ein Quell der Freude.

Wenn man beim Auspflanzen von Pfirsichbäumchen von einem Zitronenfalter begleitet wird oder eine Pause bei den Heidekrautpölstern macht, und auf diesen tummeln sich allerlei Insekten, darunter eine große Hummel, hat man eine Ahnung vom In-Einklang-Sein mit der Natur. Am Erika (Heidekraut) hat sich die Fotografin auch ein bisschen mitverewigt…

Die Sperlinge sind schon eine Weile an der östlichen Hausmauer aktiv, bauen ihre Nester in ehemalige Luftlöcher für den Dachbodem in der Fassade. Da kann man es ihnen nicht übel nehmen, dass allerlei Gräser zu Boden fallen. Die gelben und blauen Krokusse, Frühlingsknotenblumen und Schneeglöckchen sind fast schon am Verblühen.

Die Zaubernuss-Sträucher blühen, der rosa Duftschneeball (Viburnum) blüht am Teich, dass es eine Freude ist. Eine erste geöffnete Forsythienblüte habe ich auch schon erspäht. Der Dirndlstrauch (Kornelkirsche) ist am Aufblühen. Heute habe ich einige Stiefmütterchen in Spindeln und Schalen gepflanzt.

Alles Jahre wieder ist Obstbaum- und Weinschnitt fällig und einige Bäume und Sträucher müssen ausgelichtet werden, wie hier beispiellsweise ein Nussbaum, der wild aufgegangen war und nicht so recht gedeihen wollte. Es bleiben noch vier Walnussbäume. Wenn sie alle ausgewachsen sind, könnte sich eine stattliche Essreserve anbahnen. Doch wir hatten ja auch schon Frostjahre, da gab es keine einzige Nuss.

Eine Steinmauer rund um ein kleineres Zierpflanzen- und Kräuterbeet wartet noch darauf, neu angelegt zu werden. Doch davor bin ich bei meiner „Lieblingsbeschäftigung“, den Zaun von Gestrüpp frei zumachen. Wer einen großen Garten hat, braucht kein Fitnetssstudio.

Die Topfpflanzen haben im Arkadengang den Winter gut überstanden und einige blühen, Diese hier zum Beispiel:

Wenn abends noch ein wenig Energie übrig bleibt, schreibe ich zur Zeit Geschichten. Da gibt es viel Nachholbedarf und nun ziehe ich’s mal durch, so gut es geht, um mich aber demnächst wieder anderen Projekte zu widmen.

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Die Natur erholt sich langsam…

und die Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür (Aktions- und Kulturtag 2016) sind fast abgeschlossen. Es wird viel zu sehen, hören, spüren geben… Am Folgetag wird ein offiziell angekündigtes Agnihotra-Ritual durchgeführt. Beginn ca. 20 Uhr 30.

Vor drei Jahren fand hier das Project HeARTland statt, so hieß das Motto bzw. Thema für den Kulturtag 2016 https://heartlandproject.wordpress.com/

Die Bezeichnung HeARTland-Project trifft aber auch noch heute auf das Bestreben zu, mit Kunst in Haus, Hof und Garten zu leben, die positiv auf den Menschen wirkt. Wobei das natürlich auch immer noch relativ ist, selbstverständlich. Die Seite HeARTland Project wird entsprechend upgedatet.

 

 

Blütenpracht und Tag der offenen Tür 2016

Heuer gibt es hier nach Jahren Pause wieder einen Tag der offenen Tür, und zwar am Freitag, dem 3. Juni 2016, ab 14:00 bis 18:00 Uhr. Hoffentlich spielt das Wetter mit und ermöglicht allen, die dies interessiert, einen Rundgang durch unseren Naturgarten mit all den unterschiedlichen Plätzchen und Perspektiven,  mit zahlreichen Fotomotiven und Anregungen. Zu dieser Jahreszeit wird der Bewuchs sehr wild sein, denn es werden aus Gründen des Tierschutzes nur immer einige begehbare Streifen genäht und im Südburgenland wuchert und wächst das Gras an manchen Stellen meterhoch.

Unser Garten ist aus zweierlei Gründen weitgehend naturbelassen:

  1. weil wir aus dem Garten nur entfernen, das unbedingt nötig ist, wie beispielsweise Bäume, die in den Wildzaun einwachsen würden oder z viel Schatten entstünde
  2. weil nicht Zeit und Kraft für mehr ist – wofür sich bisher noch bei jedem, der das Grundstück das erste Mal beschreitet, Verständnis zeigte.

Schon die Straßen und Wege ums Haus zeigen: Hier herrscht wirklich noch die Natur, nicht der Mensch. Ältere BesucherInnen fühlen sich an alte Zeiten erinnert, als am Land viele Straßen und Wege so beschaffen waren, dass sich das Grün wenig befahrene und begangene Stellen wieder zurückholte. Hier in unserem Naturrefugium ist es noch so.  Denn dem „Unkraut“ wird nicht mit Gift oder Gewalt zu Leibe gerückt wie anderswo. Zum Jäten fehlt Arbeitskraft. Löwenzahn, Schöllkraut, Hirtentäschel – was auch immer sich längs des Weges und ums Haus von selbst ansiedelt, ist willkommen, wird toleriert, ja willkommen geheißen.

Hier gibt’s einige Foto-Impressionen vom Kristallquelle-Naturgarten, die gestern aufgenommen wurden.

Und hier geht’s zur Einladung zum bzw. zu Informationen über den „Aktions- und Kulturtag 2016“, wie sich mein Tag der offenen Tür heuer nennt.